Bartscher Fritteuse: Gastro-Fritteusen für Imbiss und Großküche
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Eine Bartscher Fritteuse ist ein Profigerät für Gastronomie, Imbiss und Vereinsküche – vom 8-Liter-Tischgerät mit 230-V-Stecker bis zur Gas- oder Starkstrom-Standfritteuse. Für den Privathaushalt sind die Geräte meist zu groß, für den gewerblichen Dauerbetrieb dagegen ausgelegt.
Bartscher als Hersteller
Bartscher ist ein Ausstatter für Profiküchen mit Sitz in Salzkotten in Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen geht auf ein 1876 von Anton Bartscher in Geseke gegründetes Geschäft zurück und ist seit 1959 im Gastronomiebedarf tätig. Heute umfasst das Sortiment über 2.000 Artikel – von Kühltechnik und Spülmaschinen über Kontaktgrills und Wärmebrücken bis zu Fritteusen.
Bartscher verkauft überwiegend über den Gastro-Fachhandel und Onlineshops für Gastronomiebedarf. Die Geräte sind auf robusten Alltag ausgelegt: Gehäuse und Becken aus Edelstahl, einfache Drehregler statt Touch-Displays, Ersatzteile über den Fachhandel. Das macht sie für Gewerbetreibende interessant, für die Ausfallzeiten teuer sind.
Bartscher-Fritteusen im Überblick
| Gerätetyp | Beckenvolumen | Anschluss | Leistung | Einsatz | Amazon |
|---|---|---|---|---|---|
| Elektro-Tischfritteuse 8 l | 8 l | 230 V | 3,25 kW | Kleiner Imbiss, Café, Verein | Ansehen* |
| Doppelfritteuse IMBISS II | 2 × 8 l | 230 V | 2 × 3,25 kW | Imbiss mit zwei Produkten | Ansehen* |
| Induktions-Fritteuse 8L | 8 l | 230 V [PRÜFEN] | 3,5 kW | Schnelles Aufheizen, präzise Temperatur | Ansehen* |
| Gas-Fritteuse 2 × 8 l (Serie 600) | 2 × 8 l | Gas | 13,4 kW | Großküche, Modulzeile | Ansehen* |
Darüber hinaus bietet Bartscher Stand- und Einbaufritteusen mit Starkstromanschluss in mehreren Kochlinien sowie kleinere Tischgeräte. Die genauen Artikelnummern, Maße und Anschlusswerte stehen im Datenblatt des Herstellers – prüfe sie vor dem Kauf zusammen mit deinem Elektriker.
Tisch-, Stand- oder Doppelfritteuse?
Tischfritteusen stehen auf der Arbeitsfläche, haben meist 4–10 l Beckenvolumen und laufen oft an einer normalen 230-V-Steckdose. Sie eignen sich für kleine Imbisse, Cafés, Vereinsheime oder Food-Trucks. Die Grenze liegt bei der Leistung: Rund 3 kW reichen, um 8 l Öl auf Temperatur zu halten, solange du nicht im Minutentakt große Portionen Tiefkühlware einlegst. Mehr dazu unter Tischfritteuse Gastro.
Doppelfritteusen haben zwei getrennte Becken mit eigener Steuerung. So frittierst du Pommes in einem Becken und Fisch oder paniertes Fleisch im anderen, ohne dass sich Geschmack und Panadereste übertragen. Wichtig: Jedes Becken braucht eine eigene Absicherung oder ein entsprechend dimensionierter Stromkreis, wenn beide gleichzeitig voll heizen. Das Konzept erklärt der Ratgeber Doppelfritteuse.
Standfritteusen mit Starkstrom oder Gas sind für hohen Durchsatz gebaut: mehr Öl, mehr Leistung, schnellere Erholung nach dem Einlegen. Sie stehen auf dem Boden oder sind Teil einer Kochlinie. Welche Anschlüsse nötig sind, erklären Fritteuse mit Starkstrom und Standfritteuse.
Worauf Profis achten
- Anschlusswert: 230 V mit 16 A reicht für etwa 3,5 kW. Darüber brauchst du 400 V Drehstrom; der Anschluss gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.
- Kaltzone: Unter dem Heizelement sammeln sich Krümel in kühlerem Öl und verbrennen nicht. Das verlängert die Nutzungsdauer des Öls spürbar (Fritteuse mit Kaltzone).
- Ablasshahn: Bei 8 l und mehr ist ein Ablasshahn Pflicht, um Öl sicher abzulassen und zu filtern.
- Abnehmbarer Heizkopf: Erleichtert die Reinigung des Beckens erheblich.
- Sicherheitsthermostat: Schaltet bei Überhitzung ab und sollte bei jedem Gerät vorhanden sein.
- Öl: Hitzestabiles Frittieröl oder -fett mit hohem Rauchpunkt; Pommes bei maximal 175 °C. Hinweise zur Ölwahl im Betrieb stehen unter Frittieröl in der Gastronomie.
Stärken und Schwächen
Stärken
- Breites Sortiment von Tischgerät bis Gas-Standfritteuse
- Edelstahlbecken, robuste Mechanik
- Ersatzteile über den Gastro-Fachhandel
- 230-V-Modelle ohne Starkstrom nutzbar
Schwächen
- Für den Privathaushalt überdimensioniert
- Kaum Komfortfunktionen wie Timer mit Korbabsenkung
- Hoher Platz- und Ölbedarf
- Große Modelle nur mit Starkstrom oder Gasanschluss
Bartscher im Vergleich
Im Gastro-Bereich konkurriert Bartscher mit anderen Ausstattern, deren Geräte du im Ratgeber Gastro Fritteuse vergleichen kannst. Mit Haushaltsmarken wie WMF oder Xiaomi hat Bartscher wenig gemein: Deren Geräte sind für ein, zwei Portionen am Abend gedacht, nicht für 50 Portionen Pommes am Mittag. Wer zu Hause öfter für große Runden frittiert, findet eher bei einer großen Haushalts-Öl-Fritteuse den passenden Kompromiss. Den Überblick über alle Gerätetypen bietet der Fritteuse Test, weitere Hersteller findest du unter Marken.
Reinigung, Ölwechsel und Sicherheit
Im gewerblichen Betrieb filterst du das Öl täglich nach Betriebsschluss, wenn es auf 40–60 °C abgekühlt ist. Gewechselt wird, sobald das Öl dunkel ist, schäumt, raucht oder streng riecht – bei hohem Durchsatz oft nach wenigen Tagen. Das Becken reinigst du mit dem Ablasshahn entleert und abgekühlt; den Heizkopf nur nach Anleitung abnehmen.
Für den Brandschutz gehört ein Fettbrandlöscher der Brandklasse F in Reichweite. Lösche brennendes Fett nie mit Wasser – deck es ab und schalte die Energiezufuhr ab: Fettbrandlöscher ansehen*.
Häufige Fragen
Woher kommt Bartscher?
Bartscher hat seinen Sitz in Salzkotten in Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen geht auf eine Gründung von 1876 zurück und ist seit 1959 auf Gastronomiebedarf spezialisiert.
Braucht eine Bartscher Fritteuse Starkstrom?
Nicht immer. Tischfritteusen mit 8 l und rund 3,25 kW laufen an 230 V. Stand- und Hochleistungsfritteusen benötigen dagegen 400 V Drehstrom oder einen Gasanschluss.
Ist eine Bartscher Fritteuse für zu Hause geeignet?
Für den normalen Haushalt sind die Geräte meist zu groß. Ein 8-Liter-Tischgerät kann sich für sehr große Familien, Vereine oder Feste lohnen; dann aber mit sicherem Standplatz und Fettbrandlöscher.
Wie oft muss das Öl in der Gastro-Fritteuse gewechselt werden?
Täglich filtern und wechseln, sobald das Öl dunkel ist, schäumt, raucht oder streng riecht. Bei hohem Durchsatz ist das oft nach wenigen Betriebstagen der Fall.
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Wann sich eine gasbetriebene Fritteuse lohnt.
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